Der Frühjahrsputz für’s Auto

Frau beim Auto putzen

Seit Ende November sind unsere Autos zum Teil extremen Strapazen ausgesetzt: aggressives Streusalz, eisglatte Fahrbahnen und eine frostige Kälte tagsüber wie nachts. Und so wie auch wir uns nach luftigen Klamotten, fröhlichen Farben und filigranen Sommerschuhen sehen, so warten auch unsere Autos auf ihre smarten Sommersohlen. Deswegen sollten wir jetzt unsere Vierräder vom Winterspeck und -dreck befreien und sie startklar für die kommende Freiluftsaison machen.

Für oben und unten

In den meisten Regionen Deutschlands wird wohl ab Mitte März kein Streusalz mehr auf den Straßen benötigt werden, wodurch sich ein ausführlicher Frühjahrsputz fürs Auto mehr als lohnen wird. Gerade der Unterboden und die Radläufe sind mit dem aggressiven Salz in Kontakt gekommen, das sich durch Schneematsch und Schneespritzer auch in den kleinsten Zwischenräumen festgesetzt hat. Deswegen sollte man seinem Flitzer im Frühjahr auch einmal eine feine Unterbodenwäsche gönnen, um all den Ballast des Winters zu verbannen und den Weg frei für sommerliche Wärme und Trockenheit zu machen, denn die tut auch dem Auto gut! Und natürlich will nach der Unterbodenwäsche auch das Oberkleid gründlich gereinigt werden und von allem Dreck und Staub des langen Winters befreit werden. Waschanlagen bieten hierfür spezielle Waschprogramme an, die man sich und seinem Wagen auch einmal gönnen sollte. Denn auch die trockene Kälte und wieder einmal das üble Salz sind nicht spurlos an Lack und Gummidichtungen vorbeigegangen, so dass eine balsamierende Pflegen auch ihnen gut tut. Mit etwas Wachs kann man den Lack wieder zum optischen Hochgenuss polieren und das Auto so resistenter gegen allerlei Umwelteinflüsse machen.

Innenraumreinigung deluxe

Ist das Auto von außen schon gestriegelt und gebügelt, so sollte man auch noch im Innenraum reinigende Hand anlegen. Zu aller erst sollte der Grobschmutz an Fenstern, auf den Armaturen und den Ablagen entfernt werden, was man am Besten mit einem feuchten Lappen macht. Bevor man mit dem Saugen der Polster beginnt, sollte man einmal mehr die Fußmatten unter genauere Kontrolle nehmen, schließlich haben sie alle den Schneematsch und die Feuchte im Inneren aufgefangen und deswegen halten sich dort nicht selten üble Bakterien. Also sollte man alle Gummi-Fußmatten ordentlich nass reinigen und abspritzen und sie zugleich auf eventuelle Risse überprüfen. Halten die Fußmatten nämlich nicht mehr dicht, so sollte man sich im Handel für Autoersatzteile wie zum Beispiel auf carmio.de gleich einen neuen Satz bestellen, so dass der Innenraum auch bei Regen trocken und sauber bleibt.

Die Polster und Teppiche unter den Fußmatten sind oft der ideale Nährboden für Pilze, da sich darunter Feuchtigkeit hält und doch nur wenig Luft unter die Fußmatten gelangt. Chemische Sprays oder Geruchsvernichter nehmen sich dem Problem nicht wirklich an, sondern überdecken den Geruch nur. Deswegen sollte man diese Flächen lieber mit Universalreiniger einsprühen und danach etwas ausbürsten.

Danach darf von oben bis unten und von vorne bis hinten gesaugt werden: auf den Polstern, in den Zwischenräumen, in engen Ritzen und auch einmal die textile Decke des Innenraums. Für die Scheiben bietet sich vor allem herkömmlicher Glasreiniger mit einem Microfasertuch an. Dadurch verschmiert nichts und die Scheiben sind auch bei Gegenlicht oder starker Sonneneinstrahlung gut durchsichtig.

Zuletzt nur noch die Sommerreifen aufgeschnallt, und schon kann der Frühling einziehen!

Tipps zum streifenfreien Fenster putzen

Fenster putzen ohne Streifen

Es mag die meisten Leser nicht sehr verwundern, dass das Reinigen der Fenster nicht unbedingt zu den beliebtesten Tätigkeiten im Haushalt gehört. Nun, viele Leser würden vermutlich auch die Sichtweise teilen, dass keine Arbeit im Haushalt eine wirklich schöne Freizeitbeschäftigung darstellt. Es ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es professionelle Dienstleistungen dafür gibt, so zum Beispiel die Putzfrau oder auch den „Putzer“. Letzterer ist aber wohl eher im betrieblichen Umfeld angesiedelt und offeriert seine Dienste nicht an private Haushalte.

Aus diesem Grund ist es wohl sehr wichtig, dass man die Zeit, die man mit dem Fenster putzen verbringt, so effizient und effektiv wie möglich gestaltet. In diesem Artikel geht es daher primär darum, die Erfahrungen und Tipps zum streifenfreien Fenster putzen zu teilen.

Fenster streifenfrei sauber mit Wasserperlen

Regel Nummer 1 beim Fenster putzen

Wichtig erscheint vor allem, dass man nicht zu jeder Jahreszeit seine Fenster putzen kann. Ausschlaggebend ist in diesem Zusammenhang vor allem das Wetter. Denn während eines Wolkenbruchs, der gerade im Anmarsch ist, kann man die Fenster nicht sehr effizient putzen. Ebenso ist ein vermeintlich (zu) schöner Tag nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht, die Fenster zu putzen. Denn beim ersten Sonnenstrahl wird die mühevolle Arbeit sehr schnell zunichte gemacht, weil unter Umständen ein wildes Streifenmuster offenbart wird. Neben dem passenden Wetter spielt vor allem die richtige Ausrüstung eine große Rolle, um streifenfreie Fenster zu bekommen.

Man wählt am besten ausgewählte Scheibenreiniger mit besonderen Zusätzen oder entscheidet sich für einen innovativen Dampfstrahler. In vielen Haushalten vertraut man aber immer noch auf das gute alte Hausmittel von „Spülwasser und Gummiabzieher“. Grundsätzlich ist das ja die günstigste und einfachste Methode um die Fenster zu reinigen. Dennoch ertappt man sich hier sofort bei bestimmten Problemen die sich in diesem Zusammenhang ergeben, weil etwa bei der Wahl des Abziehers Probleme entstehen können. Wählt man etwa die falschen Gummilippe, dann können Streifen fast gar nicht mehr vermieden werden.

Darauf müssen Sie achten!

Man sollte die Reinigung auch ohne Kratzer durchführen. Wenn etwa Staub oder Pollen auf den Außenscheiben kleben (daher ist auch die Jahreszeit entscheidend, denn zur Pollenzeit können diese Probleme sehr leicht entstehen), dann verschmiert man den Schmutz nur. Es empfiehlt sich daher, zunächst Pollen und Staub mit einem Besen zu entfernen. Erst danach folgt die Reinigung mit Wasser. Besonders hartnäckigen Schmutz sollte man zuerst mit einem Schwamm entfernen. Allerdings muss man darauf achten, dass man nicht die raue Seite des Schwamms benutzt, denn hier können ebenso Kratzer an der Oberfläche entstehen. Wenn man Kalkflecken auf den Außenscheiben entdecken sollte, dann könnte man mit etwas Essigwasser diese Flecken zunächst versuchen zu entfernen.

Erst wenn der schlimmste Schmutz auf diese Art und Weise entfernt wurde, sollte man mit dem Abzieher die Fenster reinigen. Aber auch der richtige Einsatz des Abziehers muss gelernt sein. So sollte man „Bahn für Bahn“ reinigen und zügige Bewegungen mit jedem Wischvorgang machen. Abschließend wird es allgemein als sinnvoll erachtet, wenn man mit einem Microfasertuch oder Fensterleder die verbliebenen feuchten Flecken entfernt.